Mutter Teresa

Biografie

Agnes Gonxha Bojaxhiu wurde am 26. August, 1910, in Skopje, Albanien, heute Mazedonien, geboren. Mit 18 entschied sie sich, als Missionarin zu arbeiten. Sie verliess ihre Familie und trat dem „Institute of the Blessed Virgin Mary“ bei und nahm den Namen Teresa, nach ihrer Patronin, der heiligen Thérèse de Lisieux, an. Bald wurde sie nach Indien gesandt.

1946 war Mutter Teresa als Geographielehrerin und Leiterin der Loreto Klosterschule in Kalkutta tätig. Auf der Zugfahrt nach Darjeeling vernahm sie zum ersten Mal die Stimme Gottes – sie nannte diesen Tag später den “Inspiration Day“. Diese tiefgreifende Erfahrung wurde für Mutter Teresa die treibende Kraft hinter ihrer selbstlosen Hingabe an die Ärmsten der Armen.

Als sie vom Vatikan die Erlaubnis bekam, begann sie ihre Arbeit in den Slums in ihrem legendären blau geränderten Sari, um Jesus Christus in der Liebe zu den Ärmsten, den Ungeliebten und Ausgestossenen zu dienen.

Höhepunkte im Leben von Mutter Teresa:

1910-2

1910

Agnes Gonxha Bojaxhiu wird am 26. August in Skopje (heutiges Mazedonien) geboren.

 

1928

Sie verlässt ihre Familie und tritt dem Institute of the Blessed Virgin Mary (besser bekannt als Loreto-Schwestern - kath. Orden) bei. Bald wird sie nach Indien gesandt.

1928
 
1946

1946

Inspiration Day. Sie vernimmt die Stimme Gottes, verlässt die Loreto Klosterschule, folgt seinem Ruf: „Bringe mein Licht in die Löcher der Armen”.

 

1950

Sie erhält vom Vatikan die Erlaubnis, ihre Kongregation der Missionaries of Charity zu gründen und ihre Arbeit in den Slums von Kalkutta zu beginnen.

1950
 
1952

1952

Sie baut Nirmal Hriday, ein Sterbehospiz, auf.

 

1955

Sie richtet Shishu Bhavan, ihr erstes Haus für ausgesetzte und behinderte Kinder, ein.

1955
 
1957

1957

Ihre Arbeit mit Leprakranken beginnt. Mit einer mobilen Klinik reist sie zu den Kranken. Später baut sie eine permanente Lepraklinik und ein Arbeits- und Wohnzentrum für Leprakranke in Shantinagar auf.

 

1962

Mutter Teresa erhält den höchsten Indischen Preis, den Padma Shri für ihre Verdienste. Das Geld verwendet sie für den Aufbau neuer Einrichtungen rund um die Welt.

1962
 
1965

1965

Die Missionaries of Charity erhalten die offizielle Anerkennung ihres Ordens durch den Vatikan. Muttter Teresa eröffnet ihre erste Institution ausserhalb Indiens in Venezuela.

 

1979

Überreichung des Friedens Nobel Preises nach Nominationen in den Jahren 1972, 1975 und 1977. Sie nimmt den Preis im Namen der Armen an.

1979
 
1985

1985

Einrichtung des ersten AIDS Hospiz.

 

1991-1996

Ihre Gesundheit verschlechtert sich zusehends. Sie wird wegen Herzproblemen, Malaria und diversen anderen Krankheiten hospitalisiert.

1991-1996
 
1997

1997

Mutter Teresa übergibt die Leitung der Missionaries of Charity an Sister Nirmala. 6 Monate später stirbt sie aufgrund ihrer Herzprobleme.

 

2003

Seligsprechung durch Papst Johannes Paul II.

2003
 
2010

2010

100-Jahre-Jubiläum. Die Zariya Foundation beginnt mit der Planung eines internationalen Charity Spielfilms.

 

2016

2016 Heiligsprechung von Mutter Teresa durch Papst Franziskus.